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PEKING – Der Frachtsegler

PEKING

Die PEKING – Der Frachtsegler

08.11.2020

Von New York nach Hamburg, die PEKING, der Frachtsegler ist zurück in seinem Heimathafen Hamburg. Eine Reise, die 2016 in New York in Manhattan an Pier 16 begann, endete nun am 07.09.2020 in Hamburg. Vier aufregende Jahre für ein Schiff, das über 100 Jahre alt ist.

Hamburger Hafenmuseum

Nun liegt sie in ihrer ganzen Länge von 115 m im Hamburger Hafenmuseum und kann von außen bestaunt werden. Das sollte man bei einbrechender Dunkelheit machen, denn die Viermastbark ist zauberhaft beleuchtet und lässt die 4 Masten mit den Rahen sehr gut zur Geltung kommen. Es wird noch ein paar Monate dauern, bis man sie auch von innen besichtigen kann.

Die Werft Blohm & Voss kann stolz auf dieses Schiff sein, denn diese Hamburger Werft hat den Frachtsegler 1911 gebaut. Der Frachtsegler hat historisch gut was auf den Planken. Die PEKING hat 34-mal Kap Horn umsegelt und zwei Weltkriege überlebt.

Stiftung Hamburg Maritim

Heute gehört sie der Stiftung Hamburg Maritim und wurde aufwendig restauriert. Diese Restaurierungsarbeiten haben gut drei Jahre beansprucht und lassen das Schiff heute in dem damaligen Erscheinungsbild erleuchten. Um das das Schiff so aussieht, hat man ca. 260 Tonnen Beton aus dem Bauch des Schiffes entfernt. Dabei wurden aber auch alte Ausrüstungsgegenstände geborgen und fachmännisch aufgearbeitet.

Eine Galionsfigur am Vorsteven, wie man erwartet hätte, gibt es leider nicht. Die PEKING hat eine schlichte Krull mit ein paar Ranken und Blattornamenten. Auf der weißen Brosche kann man die Initialen FL erkennen. Sie stehen für Ferdinand Laeisz, dem Reedereigründer.

PEKING – Frachtsegler – Blick auf den Vorsteven

Winterpause Schuppen 50

Das Hafenmuseum in Schuppen 50 ist jetzt in der Winterpause. Erst Ende März 2021 öffnen sich hier wieder die Tore. Aber der Außenbereich und somit auch die PEKING sind jeder Zeit zu besichtigen.

Wir hatten in den Abendstunden unsere wahre Freude beim Fotografieren. Mein Mann war auf einmal verschwunden und ich stand etwas ratlos da und überlegte, wie ich wohl den Frachtsegler in voller Länge ins Bild setzen könnte. Mir ist es nicht so gut gelungen wie meinem Mann. Es ist ja auch kein Wunder, wenn Mann sich im Hafen besser auskennt und einen tollen Viewpoint findet, um die PEKING frontal in Szene zu setzen.

PEKING -Frachtsegler Foto Volker Clasen pixel-jork.de