FotografieFototouren

November Nebel

November Nebel

November Nebel

11.11.2020

Endlich Nebel! Aber leider immer zu den ungünstigsten Zeiten. In den frühen Morgenstunden auf dem Weg zur Arbeit gab es schon am Montag und auch am Dienstag Nebel. Aber zum Fotografieren war es einfach zu dunkel. Aber am Mittwoch sollte nun der Nebel sich zum Nachmittag wieder verdichten. Gegen 14:00 Uhr zog der Nebel wieder zu und noch war kein Feierabend in Sicht. Eigentlich wollte ich gegen 15:00 Uhr die Segel streichen. Aber wie so oft kommt es unverhofft und erst gegen 15:30 Uhr konnte ich los.

Die Location

Die Location hatte ich immer nur von Weitem gesehen und nie angehalten, um das Gelände zu erkunden oder gar zu fragen, ob ich da fotografieren kann. Aber nichts war abgesperrt, der Parkplatz war auch nicht für die Klientel, die sich hier sonst sportlich betätigt, ausgeschildert. Also parkte ich kurzer Hand mein Auto und zog mit der Fotoausrüstung ins Gelände. Es hätte mich nicht gewundert, wenn hier Rotkäppchen um die Ecke gekommen wäre. Mein erster Eindruck bei den Buchen und dem kleinen Teich war märchenhaft.

Nebel

Weiter oben ist das Gelände weitläufiger und der Nebel stärker. Viele Bäume haben schon ihr Laub verloren und stehen nur noch als Silhouette im satten grün des Rasens da. Die Ruhe, die der Nebel mit sich bringt, ist sehr erholsam, es füllt sich an wie in Watte gepackt. Fachlich gesehen ist Nebel ein Aerosol, also kleinste Wassertröpfchen in der Luft. Der Meteorologe bezeichnet so einen Tag als Nebeltag, allerdings muss der Nebel die Sichtweite einschränken. Erst wenn die Sichtweite unter 1000 m liegt, spricht man von Nebel. Das war am Mittwoch auf jeden Fall gegeben.

Ein Nebeltag im November