KreuzfahrtenReisen

Dubai bis Östliches Mittelmeer

Dubai – VAE

Tag 1 Mo 26.03.2018

Unsere erste Kreuzfahrt – Das Abenteuer kann beginnen.

Der Nachtflug nach Abu Dhabi mit der Airline Etihad Airways war sehr angenehm. Wir hatten gehofft ein paar Stunden schlafen zu können, aber das Bordrestaurant hatte erst Getränke, dann ein drei Gänge Menü und zum

Abschluss Tee & Kaffee serviert. Da war an schlafen nicht zu denken. Um 5:50 Uhr sind wir gut in Abu Dhabi gelandet. Temperaturen um 25° C und die Sonne ging über den Palmen auf. Der Transfer nach Dubai kann bis zu zwei Stunden dauern, das ist abhängig vom Straßenverkehr. 

Die ersten Eindrücke von Dubai könnt ihr hier sehen.

Fontänen-Show des Burj Khalifa

An diesem Abend waren wir zur Fontänen Show am Burj Khalifa und als die Show zu Ende war, gab es eine Laser Show auf dem Burj Khalifa. Die Qualität der Videos ist etwas wacklig, aber auf dieser Art Show waren wir nicht vorbereitet. Wir möchten euch dieses Schauspiel nicht vorenthalten. Beim nächsten mal sind wir mit voller Kamera Ausrüstung unterwegs.

Bubai Mall

Die Dubai Mall bieten alles was man sich vorstellen kann. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die Sauberkeit und die Gelassenheit der Menschen. Hier gab es keinen Einkaufsstress!

Dubai – VAE

Tag 2 27.03.2018

Wir haben die erste Nacht an Bord der Mein Schiff 5 sehr gut geschlafen. Unsere Aktivitäten an diesem Tag lagen bei der Erkundung des Schiffes sowie die Seenotrettungsübung um 12:15 Uhr. Nach dem Frühstück im Atlantik Klassik auf Deck 3 haben wir das Pool Deck erkundet und uns ein schattiges Plätzchen zu relaxen & lesen gesucht.

  • Alle Mann an Bord: 11:45 Uhr
  • Seenotrettungsübung: 12:15 Uhr
  • Ablegen: 13:00 Uhr

Muskat – Oman

Tag 3 Mi 28.03.2018

Wir erkunden die Stadt – Geocache-Tour in Muscat

Um 08:30 Uhr haben wir im Hafen von Muskat angelegt. Auch am dritten Tag zeigte sich ein strahlend blauer Himmel mit viel Sonne und Temperaturen um die 40 °C. Um das Hafengebiet Al Mutrah führt eine Straße mit gepflegten Grünanlagen und bizarrer Berglandschaft Hadschar nach Muskat. An dieser Straße liegen einige Geocaches – unser Ziel! Es war gar kein Problem das Hafengelände mit einem kleinen Shuttlebus zu verlassen. Vor dem Hafengelände warteten zahlreiche Omanis mit ihren Taxen. Hier hätte man einen Preis verhandel können und die Omanis hätten uns zu unserem Ziel gefahren. Viele Gäste haben von diesen Angeboten Gebrauch gemacht und sind auf eigene Faust an den Strand oder in die Stadt Muskat gefahren.

Geocache Tour

Der Oman ist das Land des Weihrauchs. Es ist ein Sultanat und wird von Qabus Ibn Said regiert. Sultan Qabus Ibn Said ist Staatsoberhaupt und Regierungschef zugleich. Der Oman ist heute ein wohlhabender Staat der seinen Wohlstand dem Öl zu verdanken hat. Diese Vorkommen sollen 2025 erschöpft sein aber schon heute wird der Tourismus groß geschrieben und für uns gibt es hier noch viel zu entdecken.

Der Orientalische Markt in Muskat – Mutrah Souk

… sollte auf gar keinen Fall vergessen werden. Ein Basar wie in 1000 und einer Nacht. Bunt und farbenfroh, interessant und spannend und die Omanis freundlich und zu vorkommend. Der Geruch von Weihrauch ist all gegenwärtig. Feinste Stoffe, Gewürze, Schmuck aus Gold und vieles mehr kann man hier kaufen. Uns kam es vor, als wären wir in eine andere Zeit abgetaucht – eine alt arabische Atmosphäre .

Alle Mann an Bord: 22:00 Uhr und gegen 22:30 Uhr haben wir haben Muskat verlassen. Wir werden wiederkommen denn hier gibt es noch vielen zu erkunden.

Seetage

Tag 4 bis Tag 10  Do 29.03. bis 03.04.2018

Eine  unserer Befürchtungen war, das es wo möglich an Seetagen zu langweilig werden würde. Das hat sich an sechs aufeinander folgenden Seetagen nicht bestätigt. Es gibt die unterschiedlichsten Veranstaltungen, so das es uns schwer gefallen ist, eine Entscheidung zu treffen.

Hier eine kleine Auswahl

  • Information Landausflug „Haifa & Ashdod
  • Süsse Versuchung in der Nespressobar
  • Kunstrundgang
  • Fragestunde mit dem Kapitän
  • Shuffleboard Turnier
  • Bingo
  • Vortrag Reise um die Welt „Israel trifft die Schweiz
  • Lesung mit Prof. Dr. Guido Knopp
  • Black Jack Turnier
  • Disco Nacht
  • Gin-, Whisky- oder Fleischverkostungen

Von 09:00 Uhr bis in die Nacht hinein gab es Unterhaltung, Sport & Spiel, SPA Angebote, Lesungen, Shows, Konzertfilme usw. oder aber auch nette Gespräche mit Reisenden in einer der zahlreichen Bars an Bord.

Weiterhin kann man an Seetagen gut in der Einkaufspassage “ Neuer Wall“ shoppen gehen. Auf Deck 4 und 5 bieten die Gebr. Heinemann stylische maritime Modekollektionen, Schmuck, Brillen, Schuhe und Kosmetika an.

Auf dem zweistöckigen Pool Deck kann man sich sonnen und baden oder in der Arena ein paar Bälle werfen.

Jeden Abend erhielten wir ein Tagesprogramm für den nächsten Tag. Mit der Mein Schiff App kann man die verschiedensten Veranstaltungen buchen oder man geht an die Rezeption und bucht dort die Veranstaltung seiner Wahl.

Wir haben darauf verzichtet von unserer Kabine 9063 ein Video zu drehen oder das Essen an Bord zu filmen. Hierzu gibt es bei you tube zahlreiche Videos. Click das Wort Kabine und und ihr könnt die Kabine 8040 sehen.

Diamantbar

Eine Bar die nicht inklusive ist und ein paar außergewöhnliche Getränke anbietet, die es in den anderen Bars vielleicht so nicht gibt. Kann man machen muss man aber nicht.

Hanami

Im Hanami waren wir nicht zum Essen aber um so mehr zum Fotografieren.

TUI Bar

An der TUI Bar kam es schon mal vor das wir ein Tablett mit 30 Ramazzotti bestellten um beim Shuffleboard besser zielen zu können.

Osteria

In der Osteria haben wir mehrfach gegessen. Die italienischen Speisen waren sehr lecker und das Ambiente sehr angenehm. Hier haben wir auch den Kapitän Ioannis Anastansiou essen sehen.

Schaubar

Hier kann man in einer sehr angenehmen Atmosphäre mit Livemusik das ein  oder andere Getränk genießen.

Lumas Bar

Die Lumas Bar war unsere Lieblingsbar. Hier gibt es große Tische an denen wir gern spielten. Hier findet auch an den Seetagen zwei mal täglich das legendäre Bingo statt. Natürlich haben auch wir Bingo gespielt und das sehr erfolgreich. Volker hat einmal den Jackpot (knapp 100 €) gewonnen und ich einmal Bingo 1 und Bingo 2 mit zwei Gutscheine im Wert von 40 € für die Lumas Galerie, Bargeld in Höhe von 30 € und drei Bingo Lose.

Die Gutscheine für die Lumas Galerie haben wir in ein schönes Bild investiert. Lumas Galerien gibt es unter anderem in  Berlin und Hamburg.

Bilder aus der Lumas Galerie kann man auf dem ganzen Schiff bestaunen. Mit sehr viel Liebe und Geschmack hat die Galeristin den passend enden Ort für jedes Bild gefunden.

Himmel & Meer Lounge

Die Himmel & Meer Lounge befindet sich auf Deck 12, also genau über der Brücke. Somit hat man hier die gleiche oder gar noch bessere Aussicht wie der Kapitän. Eine kleine aber feine Bar lässt keine Wünsche offen und man genießt die Aussicht und ein Getränk seiner Wahl. Mehr Entspannung geht nicht.

Surf & Turf

Tischreservierung  31.03.2018 – 19:30 Uhr Surf & Turf  –  Steakhaus

Das Surf & Turf gehört nicht zu den Restaurants die inklusive sind, hier muss man bezahlen. Das tut dem Spaß aber keinen Abbruch. Wer gern mal ein Steak isst, kann sich hier verwöhnen lassen. Das Preisleistungsverhältnis ist ok, wir haben für einen schönen Abend mit Wein und Bier sowie zwei Steaks um die 60 € gezahlt. Das geben wir in unseren Lieblingsrestaurant zu Hause auch aus.

Kunst an Bord


Die Lumas Galerie hatte ich schon erwähnt und eine Vielzahl von Bildern hängen auf der Mein Schiff 5. Wer einen Kunstrundgang mit macht kann vieles mehr erfahren.

Besonders gut haben mir die Kleider aus Porzellan gefallen.

  Weiterhin gibt es Bücherwände der besonderen Art.

Das Schiff war anlässlich dem bevorstehenden Osterfestes geschmackvoll geschmückt. Es gab am Ostersonntag ein Osternest mit Hasen und Eiern auf der Kabine und zum Frühstück Ostereier in allen Farben. Die Kinder konnten am Sonntag auf dem Schiff Eier suchen.Ich erwähne hier gern noch mals, das wir die Bilder an Seetagen fotografiert haben. Also bei voller Besatzung und wie man sehen kann, sind wir ganz oft alleine ….

Shuffleboard Turnier

An den sechs Seetagen haben wir uns um 11:00 Uhr auf Deck 5 zum Shuffleboard Turnier eingefunden. Alle Kreuzfahrer kennen dieses beliebte Bordspiel. Hier geht es darum mit dem Cue eine Scheibe (Disk) auf die gegenüberliegenden Zahlenfeldern zu platzieren. Sieht vielleicht einfach aus, ist es aber nicht. Denn viele Faktoren hängen von einem perfekten Schub ab wie, liegt das Spielfeld in der Sonne oder im Schatten, wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit und der Salzgehalt und wie viele Ramazzottis passen auf ein Tablett.

Auf diesem Spielfeld gibt es auch Felder mit negativer Punktzahl. Wenn wir nichts trafen aber diese beiden Felder zogen die Scheibe magisch an. Es gab Spieler deren Punktzahl sich nur im negativen Bereich befand. Das muss man auch erst mal schaffen.

Wir haben dieses Turnier mit sehr viel Humor und einem gewissen Ehrgeiz absolviert und folgende Platzierung erzielt. Volker hat Platz 8 belegt, ich war die beste Frau und habe in der Gesamtwertung Platz 4 belegt.

Aqaba – Jordanien

Tag 10 Mi 04.04.2018

Landausflug Felsenstadt Petra mit Mittagessen

Ein weiteres Highlight dieser Reise war für uns die Felsenstadt Petra. Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker, duschen anziehen und dann ab zum Frühstück am Ankelmannsplatz. Pünktlich um 6:00 Uhr haben wir in Aqaba angelegt und um 6:20 Uhr starteten wir in Bus 5 zu unserem Landausflug. Die Bustour dauerte ca. 1 1/2 Stunden hoch auf 1800 m um dann wieder auf 1350 m in dem Gebirgszug Edom in Petra zu landen. Auf dem Weg dort hin haben wir auf halber Strecke einen Stopp an einem kleinen Basar mit Toilette eingelegt. Unser jordanischer Guide sprach sehr gut deutsch und hat uns mit sehr vielen Informationen versorgt. In der Nähe des Mövenpick Resort Petra parkte unser Bus und von dort aus ging es dann zu Fuß in den Talkessel.

Der Start

Petra, (dt. „Fels“) ein  einzigartiges Kulturdenkmal in Jordanien. Sie war in Antike die Hauptstadt der Nabatäer. Sie liegt zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer, welches wir auch gern besucht hätten. Aber auf solch einer Kreuzfahrt muss man sich für ein Ausflugsziel entscheiden und unsere Entscheidung fiel auf Petra. Am Startpunkt gibt es viele Jordanier, die einem Kutschfahrten anbieten. Unser Guide hat uns davon abgeraten, da die Tiere unter schlechten Bedingungen gehalten werden.  Der Weg durch die Schlucht ist gut zu Fuß zu gehen. Hier am Start gibt es schon die ersten Grabstätten zu sehen sowie auch eine lustige Truppe „Wachsoldaten“.

Die Schlucht

Der Weg durch die Schlucht bis zum Schatzhaus beträgt ca. 2 km. Gutes Schuhwerk ist selbstverständlich. Die Schlucht ist unterschiedlich breit. Mal sind es 3 m und streckenweise auch bis zu 15 m. Die engste Stelle ist 2 m breit. Aber auch der Untergrund ist unterschiedlich mal ist es Geröll oder fester Stand oder gut verlegte Steinplatten. Der Stein schimmert in allen rosa Tönen. Die Schlucht ist ca. 70 m hoch. Der Mann mit der 5 war unser Guide. Ich versuchte immer diese 5 im Auge zu behalten zumal ich meinen Mann schon am Start aus den Augen verloren hatte und erst wieder am Römischen Theater  wieder fand. Somit wandelte ich alleine mit der Kamera vor den Augen über die alte Weihrauchstraße.

Die Wasserversorgung

Fasziniert hat mich die Wasserversorgung schon in einer BBC Dokumentation. Nun konnten wir uns hier vor Ort selbst ein Bild davon machen. Seit der Antike gibt es diese oberirdischen in den Fels gemeißelten  Aquädukte. Mit dieser Wasserwirtschaft schufen die Nabatäer eine künstliche Oase die der Stadt Blüte und Wachstum einbrachten und somit auch viele Karawanen in die Stadt brachten um hier Station machen. Auf dem ersten Bild ist zu sehen, das diese Aquädukte  auch abgedeckt waren. Wir  haben nur diese Stelle gefunden, wo Sandsteinplatten das Aquädukt abdeckten.

Das Schatzhaus – Khazne al-Firaun

Nach knapp 1,5 km an einer schmalen Stelle in der Schlucht auch Siq genannt, erhascht man ein kleinen Blick auf das Schatzhaus. Ein paar Schritte weiter macht sich die Faszination im vollen Ausmaß breit und ich hatte die Luft angehalten und dachte ja was für ein Bauwerk. Mittlerweile hatte ich auch den Guide mit der 5 aus den Augen verloren. Ich hatte nur noch Augen für das Schatzhaus. Auf den Bilder 3 bis 4 sieht man rechts und links Vertiefungen in den Sandstein geschlagen. Dort standen die Leitern, um von oben nach unten dieses Bauwerk in den Sandstein zu meißeln. Die dritte Säule von links lag beim Fund der Stadt Petra (1812 durch Jean Louis Burckhardt) zerbrochen am Boden. Die Säule wurde wieder errichtet und der Unterschied ist kaum sichtbar. Ich kam mir sehr klein vor, denn das Schatzhaus der Pharaos, wie die Beduinen es nennen, ist ca. 40 m hoch und 25 m breit.

Das Römische Theater

Wir haben den Vorplatz des Schatzhauses zur linken Hand verlassen. Mittlerweile war unser Guide mit der 5 auch wieder aufgetaucht. Mein Mann leider immer noch nicht. Nun ja, verlaufen kann man sich hier eigentlich nicht, denn es geht den gleichen Weg wieder zurück. Dennoch war ich etwas in Sorge aber unser Guide beruhigte mich mit den Worten „früher oder später werden bei Ausgrabungen alle wieder gefunden“. Aber am Römischen Theater traf ich dann auch wieder auf meinen Mann. Die Freude des Wiedersehens war groß, so groß wie das Römische Theater. In 45 Sitzreihen finden hier 5 bis 10 Tausend Zuschauer Platz. Auf dem zweiten Bild sieht man die Säulen auf der Bühne welche auch etwas erhöht liegt. Die Bühnenrückwand war zweigeschossig und zu seiner Zeit ein modernes Bauwerk.

Gräber der Königswand

Die Gräber der Königswand sind gigantisch. Auf dem ersten Bild reihen sich 13 Grabtempel aneinander. Auf dem sechsten Bild ist das Urnengrab aus dem 2 oder 3 Jahrhundert zu sehen. Das Urnengrab wird rechts und links von Säulen gesäumt und der Innenhof ist ca. 21 m breit. Die in den Sandstein geschlagene Fassade mit 19 m  x 17 m ist sehr  beeindruckend.

Der Rückweg

Den Rückweg haben wir zwei etwas früher angetreten und hatten somit das Glück, zeitweise die Schlucht in trauter Zweisamkeit genießen zu können.

Nach dieser spektakulären Tour gab es ein Mittagessen im Mövenpick Resort Petra. Die Organisation des Mittagessens war etwas chaotisch. Die Mein Schiff 5 war mit ca. 30 Bussen zu diesem Ausflug unterwegs und das Hotel war leicht überfordert da die Räumlichkeiten etwas zu knapp bemessen waren. Aber auch die Urlauber haben sich in unseren Augen unverschämt verhalten. Es wurden die Tische gleich unter Beschlag genommen und für Urlauber, die noch gar nicht anwesend waren, frei gehalten. Wir haben auf das Essen freiwillig verzichtet denn so ein Gedränge mussten wir uns im Urlaub nicht an tun. Danach ging es mit dem Bus und dem Guide wieder zurück nach Aqaba. Aber nicht ohne am Viewpoint  in 1350 m einen Blick in die Schlucht zu werfen. Wir verabschieden uns mit diesem Bild und sagen Danke an alle Jordanier die uns diesen tollen Tag ermöglicht haben.

Seetag

Tag 11 Do 05.04.2018

Liegeposition

Seit Mittwoch 22:00 Uhr haben wir den Golf von Aqaba verlassen, um nun die Postion N 29°50.35 E 032°33.61 zu erreichen. Das ist unsere Liegeposition, um am Folgetag den Konvoi durch den Suez Kanal anzuführen.

Suezkanal-Passage

Tag 12 Fr 06.04.2018

Wer mit der Mein Schiff 5 durch den Sueskanal fährt kann das Suezkanal Zertifikat ablegen. Auch wir haben das Zertifikat erhalten und blicken etwas sehnsüchtig nach Mittelamerika, um das Panamakanal Zertifikat zu erhalten. Aber zurück zum Suezkanal, der vielleicht nicht ganz so spektakulär ist. Die Passage kostet durchschnittlich der Mein Schiff 5 eine halbe Millionen US$. Das ist das spektakulärsten an der Passage.

Aber so ein Tag auf See ist immer wieder interessant. Um 11:00 Uhr, wie an allen Seetagen, stand das Shuffleboard-Turnier auf dem Plan. Zu Mittag haben wir in der Ostaria – Pizza & Pasta genossen. Seit 10:20 Uhr war Land in Sicht – Ägypten auf der Backbordseite. Die Temperaturen sind merklich kühler geworden. Von mehr als 30° hatten wir nur noch knapp 20°. Da gibt es auf dem Pool Deck wieder freie Plätze die wir mit Eis und leckeren Cocktails im Sonnenschein gefüllt haben. Den Abend habe ich mit Dr. Guido Knopp mit der Lesung „Meine Geschichte“ verbracht. Sehr interessant waren auch die Vorlesungen „Reise um die Welt – Israel trifft Frankreich“. Also Langeweile gab es auf der Mein Schiff 5 auf gar keinen Fall.

Seit 04:00 Uhr ist die Mein Schiff 5 auf dem Weg durch den Suezkanal. Als ich gegen 06:30 Uhr auf dem Balkon war, konnte ich die Palmen greifen , so nah war die ägyptische Seite. Das nächste Ereignis war der Bittersee.

Nach dem Bittersee gibt es auf der ägyptischen Seite ein paar Baudenkmäler, um an die Zeit des Bauens zu erinnern. Auch heute noch ist der Sueskanal eine Baustelle. Hier kann man die Friedensbrücke sehen, welche ein bisschen an die Köhlbrandbrücke in Hamburg  erinnert. Der Suezkanal ist schleusenlos und hat mit den heutigen Erweiterungen eine Länge von ca. 193 km. Weiterhin gibt es hier die Weltgrößte Drehbrücke – El-Ferdan.

Haifa – Israel

Tag 13 Sa 07.04.2018

Wir erkunden die Stadt Haifa –  die zauberhaften Gärten der Bahai

Haifer Blick vom Schiff

Hafenstadt

Die Mein Schiff 5 lief um 6:30 in die drittgrößte Stadt Israels ein. Haifa liegt am Berg Karmel welcher sich ca. 400 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Zahlreiche Treppenwege führen nach oben auf den Berg Karmel. Haifa hat kulturell, historisch sowie auch religiös einiges zu bieten. Schon beim Einlaufen hatte ich mich in diese Stadt verliebt. Ich hoffe, das sich das an Hand der Bildergalerien wieder spiegelt.

Land & Leute sowie auch der Wohnstil machen einen angenehmen Eindruck. Wir sind freundlichen und aufgeschlossenen Menschen begegnet.

Skulpturen Park – Gan Haspalim

Skulpturen

Auf unserer Tour durch Haifa kamen wir an diesem kleinen Park vorbei. 29 Skulpturen sind hier ausgestellt. Der Park lädt zum Verweilen ein. Hier hat man schon einen kleinen Ausblick über die Stadt und es lässt sich erahnen, wie spektakulär der Blick von ganz oben sein muss.

Die hängenden Gärten der Bahai

Die Glaubensrichtung Bahai sieht die ganze Menschheit als Einheit. Die Bahais glauben an die Einheit Gottes, an die Einheit der Religion und an die Einheit der Menschheit. Für sie hat Gott die Welt und die Menschen aus Liebe erschaffen. Das versuchen sie in einen wunderschönen Garten, den Garten der Bahai und des Schrein des Bab  darzustellen.

Die Gärten erstrecken sich über 19 Terrassen wobei jeder Terrasse anders gestaltet ist. Die Terrassen überwinden einen Höhenunterschied von 250 m. Das Anlegen des Gartens dauerte 15 Jahre und kostete 250 Millionen Doller bevor sich die Gartentore 2001 für die Besucher öffneten.

Die Temperaturen lagen um die 24 °C und ein leichter Wind wehte aus West. Also traumhaftes Wetter für Mensch und Pflanzen. Frühling oder doch schon Sommer? Auf jeden Fall blühte hier alles was Blüten hatte.

Die ganze Gartenanlage ist in einem sehr gepflegten Zustand. Im oberen Teil (links von oben kommend befinden sich Toiletten)An Feiertagen ist der Garten für die Öffentlichkeit geschlossen.Der Schrein des  Bab ist das Heiligtum der Bahai und ist das Grabmal des Religionsstifters des Babismus und somit ein wichtiges Pilger Ziel.

Haifa
Schrein des Bab

Drei Terrassen tiefer blühen die Rosenstöcke in weiß und die Stiefmütterchen in tief violett. Auch wenn sehr viele Besucher im Garten sind, finden wir immer wieder ein Plätzchen, wo wir alleine sind.

Und noch ein paar Bilder, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Es ist einfach so wunderschön!

Blütenpracht

Orangen liegen auf dem Weg

Blick auf Haifa

Auf Wiedersehen, Haifa!

Es war ein wunderschöner Tag!

Ashdod – Israel

Tag 14 So 08.04.2018

Landausflug Jerusalem gestern und heute

Mit einem Bus ging es knapp 2 Stunden in Richtung Jerusalem. Die Fahrt war angenehm, allerdings hatte ich so meine Bedenken was den Guide für diese Tour anging. Die Dame sprach deutsch wenn auch sehr langsam. Ihr oder unser Problem war, das sie nie wartete bis alle Tourteilnehmer anwesend waren. So verpassten wir grundsätzlich die Anfänge ihrer Reiseberichterstattung.

Im Nachhinein haben wir uns sehr geärgert, da es diese Tour auch ohne Guide gegeben hätten. Lieber hätten wir uns belesen und die Altstadt selbst erkundet.

Hier der Blick auf den Tempelberg – ein schöner Augenblick den ich nicht vergessen werden.

Das moderne Jerusalem

Das moderne Jerusalem hat mir sehr gut  gefallen. Die Menschen sind aufgeschlossen und freundlich. Keine Graffitis an den Wänden sondern ausgestellte Kunst. Das beeindruckte mich sehr. Das Shoppen macht hier sehr viel Spaß. Die Preise sind moderat und die Mode sehr chic. Die Restaurants sind einladend und das Essen ein Abenteuer. 

Time Elevator – Jerusalem – 

Der Time Elevator ist eine Empfehlung. In 45 Minuten lernt man die 3000 Jahre alte Geschichte kennen und das nicht nur auf der Leinwand, sondern irgendwie in 3D – so das auch schon mal der Boden unter den Füßen wackelt oder es bergab geht. Kaum zu beschreiben aber informativ und mal was anderes. 

Olive Tree Hotel – Mittagessen – 

Hier waren wir zum Mittagessen eingeladen. Sehr gut organisiert und das Essen auf war auf uns abgestimmt. Frisches und gekochtes Gemüse, Hühnchen in verschiedenen Variationen, Nachtisch und Kuchen. Kaffee (der war nicht so gut) und Tee sowie Wein und Wasser. Das Hotelpersonal war sehr zuvorkommend und freundlich. Ein angenehmes Essen auf einer 8 Stunden Tour. Die Toiletten sind im europäischen Standard. 

The Garden of Gethsemane – 1681

The Garden of Gethsemane liegt direkt am Fuße des Ölbergs. Das Gartenareal ist in zwei Grundstücke aufgeteilt. Das eine Grundstück ca  50 x 50 m liegt neben der „Kirche aller  Nationen“ Dieses Gartengrundstück ist umzäunt und zeigt jahrhundertealte Olivenbäume. Die acht Olivenbäume  gelten als direkte Nachkömmlinge der Bäume die hier zu Jesus Zeiten standen. Das war schon beeindruckend. Das zweite Gartenareal liegt gegenüber auf der anderen Straßenseite. Es ist weit aus größer als das neben der Kirche aber es ist nur Gruppen mit Feiern zum Gottesdienst vorbehalten. Dann ging es mit dem Bus weiter Tomb of King David auf dem Berg Zion.

King David’s Tomb

Die Grabstätte Davids liegt im Untergeschoss und ist für Männer und Frauen geteilt. Die Frauen beten auf der linken und die Männer auf der rechten Seite. Beide Gebetsräume sind identisch eingerichtet. Wann dieses Gebäude errichtet wurde ist unklar. Ggf. handelt es sich um eine Synagoge oder um eine frühchristliche Kirche. Ob es sich wirklich um König David Grabstätte handelt ist zweifelhaft. Die Geschichte ist sich hier nicht sicher. Im Obergeschoss befindet sich der Abendmahlsaal.

Das letzte Abendmahl

Hier soll nun Jesus nach christlicher Tradition mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl vor der Kreuzigung eingenommen haben. Wer das Bild von Leonardo da Vinci kennt, erinnert sich bestimmt an den Raum, welcher im Hintergrund zwei eckige Fenster und eine eckige Tür hat. Den Raum, den wir betreten haben hat Rund- und Spitzbögen und ein Deckengewölbe. Lassen wir Leonardo seine künstlerische Freiheit. 

Dormitio Abtei

In unmittelbarer Nähe befindet sich die Dormitio Abtei welche eine deutschsprachige Benediktiner Abtei ist. In der Krypta hatten wir ein einprägendes Erlebnis. Einige Pilger hatten sich zum Gebet und Gesang um die Marienstatue versammelt und wir konnten ihrem Gesang zuhören. Hier eine kleine Hörprobe.

Weiterhin hat die Abtei eine Cafeteria und einen Klosterladen. Im Klosterladen wollten wir Geld für die Toilette tauschen und waren ganz erstaunt als die beiden Damen uns in Deutsch antworteten. Gern wären wir dort etwas länger verweilt um das  interessante Gespräch mit den Damen fortzusetzen …. 

… durch die Altstadt

nun ging es ohne Pause durch die Altstadt. Es war nicht möglich ein Geschäft zu betreten geschweige etwas zu kaufen. Das war mehr als schade. Auf dieser Tour gab es nicht eine halbe Stunde persönliche Zeit. 

Die Grabeskirche

Der Vorplatz sowie auch die Grabeskirchen waren sehr voll. Das ist wohl auch kein Wunder, denn die Grabeskirche ist eines der größten Heiligtümer des Christentums und steht für den Ort an dem Jesus gekreuzigt wurde. Es war mir nicht möglich in der Grabeskirche zu fotografieren. 

An der Klagemauer

Nach ein paar Sicherheitsschleusen standen wird dann an der Klagemauer. Die Steinblöcke, Jerusalemer Kalkstein, sind schon mächtig wie auch die Atmosphäre der Plaza.  Auch gibt es einen Bereich für Frauen. Viele jüdische Familien war hier zu Besuch, einige Familien baten uns sie zu fotografieren. Gern kamen wir ihren Wünschen nach.

Dann endet diese 8 stündige Tour durch Jerusalem ohne eine Minute Freizeit für uns, ohne den Tempelberg und ohne die  Al Aqsa Moschee zu besichtigen. Das war sehr schade, aber wir kommen wieder und werden alleine oder nur mit einem privaten Guide eine Tour nach unseren Wünschen unternehmen. Uns hat Jerusalem sehr gut gefallen.

… noch einen Blick auf geschichtsträchtige Steine und Mauern, noch ein Foto von glücklichen Menschen, dann endet die Tour durch Jerusalem.

Seetag

Tag 14 So 08.04.2018

Tischreservierung Surf & Turf – Barbecue-Grilltisch

Mittlerweile sind wir wieder im Mittelmeer angekommen und die Temperaturen von über 30°C sind auf knapp 20°C gesunken, so das es zum Grillen am Abend draußen an der frischen Luft zu kalt ist. Somit haben wir die Reservierung storniert was gar kein Problem war.

Antalya – Türkei

Tag 16 Di 10.04.2018

Hier endet nun unsere erste Kreuzfahrt auf der Mein Schiff 5. Da wir einen Nachtflug hatten konnten wir bis 20 Uhr an Bord bleiben und das tolle Schiff ein letztes mal genießen. Wer möchte kann sich für einen halben Tag für ca. 35,- € eine Kabine zusätzlich buchen. Denn die eigene Kabine mussten wir gegen 10:00 Uhr verlassen. Wir haben den Tag in der Himmel & Meer Lounge verbracht.

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